Mittwoch, 8. Oktober 2008

Eindrücke aus der Hauptstadt Kigali






































Der Hügel, der hier im Bilde langsam aufsteigt, nennt sich "Kimihurura". Kigali besteht eigentlich nur aus Hügeln. In den Tälern liegen meist Grün- bzw. Brachflächen, wie man in diesem Bild vielleicht sogar noch erahnen kann. Naja, jedenfalls muss ich sonntags immer auf diesen Hügel fahren, weil ich dort 2 Schülern ein Bissel dabei helfe, ihre Deutschkenntnisse zu verfestigen. Man erreicht die verschiedenen Stadthügel eigentlich alle ziemlich gut mit den Taxibussen.

Ein Beispiel für einen dieser Busse zeigt dieses Bild. In diesem Fall siehst du hier das große Modell, dass wirklich sehr komfortabler ist. Im Hintergrund erkennt man das kleine Standardmodell (gelb), da sitzt man dann wie Sardinen in der Dose beieinander und mit 1,63 m Körpergröße habe sogar ich darin manchmal Probleme mit meiner Beinfreiheit . In der Regel riecht es in den Bussen immer ein Bissel streng nach Schweiß und man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man die benutzen will, da kein Fahrtplan existiert. Die Busse kommen irgendwann an der Haltestelle an und fahren erst wieder los, wenn der Bus auch wirklich voll ist, damit sich die Fahrt auch lohnt. So eine Fahrt kostet dann zwischen 100 und 200 Rfr (je nach Bus und Befüllung mit Fahrgästen). Das sind umgerechnet ungefähr 0,25 €. Will man irgendwo aussteigen, dass muss dann auch nicht unbedingt ne offizielle Haltestelle sein, klopft man einfach am Fenster und sagt, dass man aussteigen möchte.

Die Bilder zeigen einfach ein paar Ecken, an denen ich vorbei komme, wenn ich vom Karatetraining mit dem Bus zurückkomme. Man erkennt z.B. die typisch rote Erde. Nebenbei erwähnt, nur die Hauptverkehrsstraßen in Kigali (und auch Rwanda selbst) und die Staßen der vornehmen Wohngebiete sind asphaltiert. In den "normalen" Wohnvierteln bestehen die Straßen also wie gesagt nur aus dieser roten Erde.

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